petra lengger/ Storia... mia madre m’ha detto...
1.7.-30.7.2005, Vernissage 1.7.2005, 19.00
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über die ausstellung
Storia - als Geschichte, im Sinne chronologischer Ereignisse oder als Erzählung, bearbeitet dieser Bilderzyklus ein ganz persönliches Schicksal, das allerdings auch stellvertretend für viele stehen kann, zumindest in dessen Unsicherheiten, Illusionen und unerfüllten Wünschen.
Im Zentrum dieses Bildzyklus stehen die Illusionen und Wünsche einer ganz spezifischen Person, die im Sinne einer Geschichte, als Aneinanderreihung chronologischer Ereignisse, erzählt oder auch nur angedeutet wird. Dabei wechseln die Farben, von anfangs hell, fast grell in Zitronengelb, Orange und Rot bis später in ein dunkles Bordeaux und zuletzt in Lasuren in zurückgehaltener Farbgebung. Wiederholende Sequenzen deuten auf Monotonie und Eintönigkeit hin, aber auch auf ein Perseverieren – im Festhalten an Illusionen. Dargestellt ist eine junge Frau in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts, deren Leben sich durch einschneidende Ereignisse verändert. Die Farbgebungen weisen auf eine jähe Veränderung hin, deren Gipfel in der Frage endet: E’ per caso depressa?.
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über petra lengger
geboren in Buck/Mur, 1966
1982-1985 - Modeschule Hetzendorf, Wien
1985-1987 - Wiener Kunstschule, Fachrichtung freie und angewandte Malerei
1987-1991 - Universität für angewandte Kunst in Wien, Fachrichtung Modedesign unter Vivienne Westwood, Abschluss mit Magistra der Künste
1991-1993 - Freiberufliche Tätigkeit im Modedesign in Deutschland, Italien und Österreich
1993-1999 - Mehrjähriger Italienaufenthalt – Mailand, Sizilien und Florenz
1999–2004 - Studium der Psychologie an der Universität Wien, Abschluss mit Magistra der Naturwissenschaften, Titel der Diplomarbeit: Der Einfluss von Vorwissen bei der Verarbeitung und Rezeption von moderner abstrakter und abstrahiert gegenständlicher Kunst. Eine explorative DC-EEG-Studie
seit 2003 - Doktoratstudium der Philosophie an der Universität für angewandte Kunst, Titel der Dissertation: „Hirnforschung, bildende Kunst und Kreativität. Neuropsychologische Aspekte der Kunstrezeption, -produktion und kreativer Prozesse.“ Voraussichtliches Ende Sommersemester 2005.
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