michael endlicher & bruno liberda / i.p. - franz stefan kohl / linearics 02 - günther rhoosn / terrazzo
15.9.-18.9.2004, eröffnung 14.9.2004, 19.00; galerienrundgang 18.9.2004, 15.00-20.00
michael endlicher & bruno liberda - franz stefan kohl - günther rhoosn
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michael
endlicher& bruno
liberda - i.p.
der
maler m.e. und der musiker b.l. haben
erstmals ein gemeinsames projekt in angriff genommen. herausgekommen ist
hauptsächlich
text. das material - die leinwand, der klang, ein arbeitstisch, eine
banderole werden dabei zu ideenträgern verfeinert. jedes element ein
eigenständiges kunstwerk. jedoch erst in der räumlichen komposition
bilden diese die installation i.p.
i.p.meditation track 17 (mp3, 96kbp/s, 48 sek, ca.0,57
mb)
i.p.meditation handlunsanweisungen (pdf, ca. 50 kb)
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franz stefan kohl - linearics
linearics ist
eine wortkreation - abgeleitet von linear - mit der f.s.k.versucht die gestalterische
oder
bildgebende form
seiner arbeiten schlüssig zu benennen. arbeiten die sich in ihrer schlichten ästhetik
wohlweislich dem schnellen blick entziehen. weder figuration noch die idee
des gestalteten vorder- und hintergrunds sind relevant - ihn interessieren
lineare strukturen und zwischenräume die sich beim farbauftrag mit der
spachtel ergeben. linien, streifen, balken grenzen einander farblich ab oder
fließen ineinander und verdichten sich so zu einem ganzen. da diese
arbeiten nur minimalistische anhaltspunkte fürs auge bieten, brauchen
sie vielleicht eine etwas längere auseinandersetzung oder betrachtung
um wirkung zu erzielen. es sind stille arbeiten die auch die innere ruhe
des betrachters oder die ruhe des raumes brauchen.
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günther
rhoosn - terrazzo
g.r.
präsentiert
6 motive auf denen terrazzospuren zu sehen sind. g.r. ist ein suchender.
wo
immer
er sich aufhält
findet er archaische grundformen die sein werk eminent beherrschen. sie laden
immer zu neuen sehformen ein. diese grundformen werden dann mit bezwingender
logik umgesetzt. g.r. betont zwar, die objekte nicht zu suchen, die die grundlage
seiner forschungsreisen in die wesenhaftigkeit der dinge sind, sie würden
ihm, sagt er, zufallen. man kann sich jedenfalls bei der betrachtung seiner
arbeiten der simplen kraft dieser urformen nur schwer entziehen. und genau
diese unmittelbar spürbare kraft ist das faszinierendste element seiner
arbeiten. und diese ermöglichen uns den blick auf eine, durch metaphorische
prozesse neu entstandene wirklichkeit.